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Kinderfußball.de

Funino

Eine Spielform für die jüngsten Jahrgänge: kleine Mannschaften, kleines Feld, vier Minitore und kein Torwart. Jedes Kind ist dadurch viel am Ball und muss ständig entscheiden, wohin.

In der G-Jugend wird zwei gegen zwei oder drei gegen drei gespielt, auf vier Minitore, von denen jede Mannschaft zwei verteidigt. Ein Torwart steht nicht darin. Das Feld ist klein, die Durchgänge sind kurz, und nach jedem Tor wechselt je ein Kind.

In der F-Jugend bleibt drei gegen drei die Regelform. Daneben gibt es Varianten mit Torwart und größere Formen bis fünf gegen fünf, bei denen dann auf zwei Kleinfeldtore gespielt wird. Welche Fassung im eigenen Landesverband gilt, steht in dessen Durchführungsbestimmungen.

Der Satz „vier Tore, kein Torwart, kein Ergebnis“ gilt nicht für den ganzen Kinderfußball. In der E-Jugend hat das Kind wieder ein Kleinfeldtor vor sich und einen Torwart darin. Wer den Satz als Beschreibung des gesamten Kinderfußballs hört, wird beim ersten Spieltag der E-Jugend überrascht.

Die vier Tore sind kein Selbstzweck. Sie zwingen das Kind, den Kopf zu heben und zu entscheiden, wohin es geht. Bei einem einzigen Tor gibt es diese Entscheidung nicht.

Zeichnung eines Funino-Feldes von oben: vier Mini-Tore, drei Kinder je Mannschaft, kein Torwart. Dribbling, Pass und ein Torschuss auf das ungedeckte rechte Tor sind als Linien eingezeichnet
Zu dritt lassen sich zwei Tore nicht beide zustellen. Wer den Verteidiger zum linken Tor zieht, hat das rechte offen.

Zuletzt geprüft am 28. August 2026, Quelle: DFB-Jugendordnung, Anhang IV (Spielformen), im Volltext geprüft. Landesverbände weichen in einzelnen Punkten ab. Im Zweifel gilt die Ordnung deines Verbands.

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