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Hospitieren

Bei jemand anderem im Training zusehen. Kostet einen Anruf und ist für viele Trainer die wirksamste Fortbildung.

Wer eine Stunde am Rand eines fremden Trainings steht, sieht in dieser Stunde mehr als in einem Ordner voller Übungen: wie jemand eine Gruppe sammelt, wie lange er am Stück redet, was er laufen lässt und wo er eingreift.

Üblich ist ein Anruf beim Jugendleiter oder direkt beim Trainer, mit der Bitte, einmal zusehen zu dürfen. Ein Nein kommt selten. Sinnvoll ist eine Mannschaft, die ein bis zwei Stufen über der eigenen spielt, weil dort dieselben Kinder in ein paar Jahren stehen.

Hospitieren ersetzt keine Qualifikation und wird nirgends bescheinigt. Es ist keine Ausbildung, sondern eine Gewohnheit.

Arbeitsdefinition. Dieser Begriff ist noch nicht gegen die Ordnungen von DFB und Landesverband geprüft.

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